Logo
Mein Blog.

So erschaffst du einen Killer-Brand

Es ist laut, voll, kalt und schnell – die Welt der Unternehmer 2015. Das Web 3.0 hat eingeschlagen und noch nie war es so wichtig präsent zu sein. Damit die Kunden deinen Brand in die Welt hinaustragen, müssen sie ihn zuerst kennen. Er muss stark, einleuchtend und ergreifend sein.

Wieso ist Apple eine Weltmacht unter den Marken? Sie haben es geschafft den Menschen ein Lebensgefühl zu vermitteln. Einfach nur gute Produkte anzubieten, macht deinen Brand noch nicht aus – sei anders, sei speziell. So stellst du es an:

Man nehme einen Anflug von Humor

Habe keine Angst davor deinen Brand mit Humor zu bewerben. Denk an deine Fans. Sie wollen Spass haben. Nutze eine witzige Geschichte, um eine Verbindung zu ihnen herzustellen.

Denken wir an den Super Bowl in Amerika. Dieser Event ist bei uns mittlerweile nicht mehr für das Football bekannt, sondern für die vielen Millionen, die dort in Werbung investiert werden. Und weisst du was: Die Marke mit dem witzigsten Spot gewinnt jedes Jahr aufs Neue.

Es braucht ein wenig Übung den Humor der Leute zu treffen, aber es gehört auch mal dazu einen ordentlichen Shit-Storm abzukriegen, weil man daneben greift – das ist vollkommen in Ordnung.

Sprich NORMAL

Auch wenn ich in meinem Blog über Entrepreneurship und Marketing-Themen schreibe, benötigt es trotzdem nicht in jedem zweiten Satz unzählige Fremdwörter, die weder jemand versteht, geschweige den korrekt schreiben kann ohne nachzuschauen. Setze dich auf dieselbe Ebene, wie dein Kunde. Jargon und zu viele Details killen sofort jedes Gespräch.

Sprich normal mit den Menschen. Als Tipp: Frag dich bei einer Formulierung jeweils, ob du das auch so deinen Freunden – in nüchternem Zustand – erzählen würdest. Wenn ja, dann publizierst du es genau so.

Fehler bei deinem Brand zu machen, ist okay

Es ist aber nicht okay diese Fehler danach zu vertuschen. Sei nicht so naiv und glaube, dass die Menschen im 21. Jahrhundert nicht wissen, wie man Screenshots macht, Sachen recherchiert oder erkennen, wenn du Mist erzählen willst. Fehler zu machen, ist absolut in Ordnung und die Bewältigung dieser kann zu einer grossen Chance werden, um dein Image zu verbessern.

Wenn dich also ein Kunde auf einen Fehler hinweist, dann versuche ihn nicht zum Schweigen zu bringen oder lösche seine Beschwerden auf den Sozialen Medien. Nimm Kontakt mit ihm auf und versuche das Problem zu lösen. Du wirst sehen, wie erstaunlich gelassen die meisten Menschen reagieren.

Kleiner Einschub für euch, liebe Leser: Das gilt auch bei mir. Wenn ihr Sachen nicht in Ordnung findet, dann schreibt mir das auf Facebook oder unter die Artikel. Ich bin euch sehr dankbar dafür.

Bring Persönlichkeit ins Spiel

Die Technik und das Internet sind etwas wunderbares. Es hat alles sehr viel einfacher und schneller gemacht – aber auch unpersönlicher. Manchmal sieht man keine einzige Person während des Einkaufes auf einer Shopping-Plattform, welche man mit der Marke in Verbindung bringen könnte. Grosser Fehler!

Lass dein Team mit eigenem Namen auftreten. Auf Facebook und Co sollten auch die privaten Profile zurückschreiben und nicht immer nur die offizielle Seite. Nutze Kürzel oder sogar Autorenbilder, damit deine Kunden eine persönliche Bindung aufbauen können.

Wenn dich die Menschen auf mehreren Plattformen immer wieder sehen können und deine Marke mit Professionalität in Verbindung bringen, hast du ihnen das Erlebnis genug persönlich gemacht.

Ich weiss, es hört sich nach unglaublich viel Arbeit an und das ist es auch. Da möchte ich dir gar keine falschen Versprechungen machen. Eine Marke aufzubauen bedarf viel Fleiss, Ehrgeiz und einem Feeling für deine Kunden. Aber nur durch das TUN wirst du diese Fähigkeiten aufbauen. Also auf gehts. Suche Kontakt mit deinen Kunden und freue dich auf die Reaktionen.