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Harte Arbeit schlägt Talent – immer!

In der heutigen Welt ist es schwierig beim Arbeitgeber oder als Unternehmer überhaupt im Markt wahrgenommen zu werden. Unzählige Mitbewerber warten beim Bewerbungsgespräch und haben allesamt tolle Zeugnisse und hervorragende Referenzen. Und du? Da sitzt man nun mit heruntergelassener Hose – oder Rock, whatever. Du weisst was ich meine – und weiss eigentlich gar nicht, was man wirklich kann und wieso man genau die perfekte Wahl für den Job wäre.

Du kennst aus der Schule oder dem Sport-Unterricht diese Kinder, die alles konnten. Einmal etwas lesen, begriffen. Nur die Hälfte aufschreiben, trotzdem gute Noten. Nur eine halbe Stunde mit dem Ball trainiert und dennoch eine Macht damit. Und man selbst: Stundenlanges Büffeln, unzählige Seiten Notizen und gerade mal durchgekommen. Das ist doch der pure Hass, oder? Da fragt man sich doch sofort, wieso es einem selbst nicht so einfach laufen kann, wie diesen Super-Talenten.

Ich bin ehrlich, so dachte ich als Kind auch. Aber so sind wir Menschen. Wir sehen nur die Dinge, die wir nicht haben und die andere besser können. Soll ich dir die Wahrheit verraten? Daran kannst du absolut nichts ändern und das du vielleicht nicht ganz so talentiert bist auch nicht. Aber hier kommt die Quintessenz:
Du kannst das grösste Talent sein, das es in einem spezifischen Gebiet jemals gegeben hat. Aber dieser Fakt alleine wird dich niemals an die Spitze bringen. Wenn Talent nicht arbeitet, schlägt harte Arbeit Talent – und zwar immer!

Überraschend? Nicht wirklich. Man wird schlicht und einfach bei jeder Tätigkeit, die man ausführt mit jedem Mal routinierter und besser. Es ist der normale Prozess des Lernen, der dir in die Hand spielen wird. Und dein Vorteil in diesem grossen Spiel: Du selbst entscheidest, wie hart du arbeitest.

Natürlich, wenn du talentiert bist und hart arbeitest, läuft alles in deinem Sinne. Es soll dich aber beruhigen, dass harte Arbeit ausreicht. Und wenn ich von harter Arbeit spreche, meine ich nicht die Stunden im Büro oder auf der Arbeit abzusitzen. Dann reden wir von deinem totalen Fokus auf der Sache. Du fragst dich jeden einzelnen Tag, wie du noch besser, noch effektiver werden kannst. Es sollte ein stetiger Prozess der Verbesserung sein. Du musst deine Herangehensweise immer wieder hinterfragen und reflektieren. Wenn dir das zu viel Aufwand ist, ganz ehrlich, dann solltest du niemals einen Gedanken an Erfolg verschwenden. Der kommt dann nämlich nicht – meine persönliche Meinung.

Viele Fragen mich immer wieder, wieso ich soviel arbeite. Tja, es ist dieser eine Skill, den ich mir mit Disziplin angeeignet habe. Ich arbeite einfach härter, als viele der Menschen, die ich kenne und das sage ich nicht, um irgendjemanden zu beeindrucken oder zu prahlen. Ich sage auch nicht, dass diese Art und Weise zu funktionieren für alle klappt, aber sie hat mich dorthin gebracht, wo ich heute stehe.

Es ist eine Frage der Prioritäten-Setzung. Es geht nicht darum, dass ich mehr Stunden am Tag habe – auch wenn einige das durchaus glauben. Ich nutze meine Stunden nur anders. Wo ich mir die ganzen Stunden hernehme? Ich gebe dir mal eine kurze Übersicht, wie ein Tag bei mir so ablaufen kann – nicht jeder Tag ist gleich, aber ich denke das ist klar:

  • 05.30 | Auf, auf. Die Sonne lacht – meistens.
  • 06.30 | Hallo geliebtes Büro.
  • 17:00 | Nach Hause und ab ins Gym. Der IronMan 2016 wartet ungeduldig.
  • 19:30 | Essen und gleichzeitig die Tech- und Entrepreneur-News des Tages checken.
  • 20.00 | Social-Media-Posts analysieren, Posts vorbereiten und Community Management.
  • 23.00 | Der Blog-Artikel schreibt sich nicht von alleine.
  • 01.00 | Ab in die Federn. Inklusive Audiobook, das mich in den Schlaf wiegt.

Vielleicht fragst du dich jetzt, wie du dir selbst eine entsprechende Arbeits-Intensität aneignen kannst. Jeder hat dafür andere Ansätze. Ich beispielsweise habe aufgehört nach Stunden zu arbeiten. Ich befasse mich nur noch mit dem Endresultat der Arbeit und denke nicht mehr im acht Stunden Rhythmus – oder wie viele Stunden man bei euch auch immer pro Tag durchschnittlich arbeitet.

Mir geht es darum jeden Tag ein Stückchen besser zu werden. Das ist der einfachste Tipp, den ich dir geben kann: Optimiere jeden Tag eine deiner Fähigkeiten nur ein klein wenig. Die Konstanz und die Zeit wird aus kleinen, entscheidende, Unterschieden machen. Und hier schliesst sich der Kreis zum Bewerbungsgespräch und zur Frage, warum du die perfekte Wahl für den Job bist. Hör auf an die Uhr zu denken, wenn du arbeitest. Richte dich nach der Aufgabe und investiere. Ich kann einen talentierten Top-Shot einstellen, der auf dem Papier super aussieht. Wenn er dann aber jeden Tag in seinem ersten Monat um Punkt 5 Uhr aus dem Büro marschiert, ob die Arbeit nun getan ist oder nicht, dann weiss ich, das er sie niemals bieten wird – Die Qualität, die den Unterschied macht.